Wiedereröffnung unserer Tagespflege

Wir freuen uns sehr, dass seit dem 7. September 2020 unsere Tagespflege wieder geöffnet ist. Zwar ist die Gästezahl beschränkt und es gelten natürlich besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen, aber unsere Gäste und unser Team der Tagespflege sind froh, sich wieder zu sehen.

Weitere Informationen über unsere Tagespflege finden Sie hier

 


Mitten im Chaos der Corona-Pandemie Zukunft bauen

Von Martin Luther stammt der Satz: Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen. Alle, die in der Pflege arbeiten, wissen genügend Beispiele zu den Themen Überlastung, Bürokratiewahnsinn, Gesundheitsschäden etc. zu erzählen. Und in Coronazeiten sind Pflegeeinrichtungen mit ihrer Bewohnerschaft und ihren Mitarbeitern, aber auch den Angehörigen nochmal in besonderer Weise herausgefordert.

Kann man da überhaupt noch an etwas anderes als ans Überleben denken? In dem Satz von Martin Luther liegt viel Wahrheit und Weisheit. Wann wäre in den vergangenen Jahrzehnten in der Pflege die Zeit, die überschüssige Kraft und Muße gewesen, um Zukunft zu gestalten? Ich kenne jedenfalls solche Zeiten überschüssiger Kräfte und Ressourcen in meinem beruflichen Alltag der letzten 35 Jahre nicht. Deshalb ist jede Zeit die gute und richtige Zeit, Zukunft zu denken und Zukunft vorzubereiten.

Es braucht aber auch den günstigen Moment, den Kairos oder auch "die offene Tür", damit Zukunftsgestaltung eine Chance hat. Solch eine Tür ist nun aufgegangen und wir denken gemeinsam mit der AOK, der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und der Uni Potsdam über Fachlichkeit und Wirtschaftlichkeit eines engeren Zusammenwirkens von Pflege und Rehabilitation nach. Dabei leiten uns die Erfahrungen der letzten 15 Jahre in unserer Einrichtung und die Erkenntnis auf Kostenträgerseite, dass solch menschenwürdiges Umgehen mit Pflegebedürftigen sogar volkswirtschaftlich sinnvoll ist.

Auf einer Bundespressekonferenz in Berlin am 1.9.2020 haben wir diese Gedanken zur Pflege-Zukunft der Öffentlichkeit präsentiert. Wenn Sie mögen, können Sie sich im Originalton hierüber detailliert informieren: Die Pressekonferenz am 1.9.2020

Auch wir können als Einrichtung keine Wunder vollbringen, und machen als arbeitende Menschen Fehler. Auch bei uns sind Angehörige und Bewohner nicht mit allem zufrieden, was wir tun. Wir selbst übrigens auch nicht. Aber wir wünschen uns, dass wir mit unserer Arbeit den Vielen in unserem Lande, die in der Altenpflege arbeiten, Mut machen können. Wenn Sie täglich mit immer zu knappen Ressourcen improvisieren und versuchen, pflegebedürftigen alten Menschen ein Stück Lebensraum zu ermöglichen.

In Martins Luthers Satz vom Apfelbäumchen steckt die Perspektive Hoffnung als Grundmotivation des Lebens und der Arbeit. Als Christ schöpft er diese Hoffnung aus dem festen Glauben, dass der lebendige Gott, der sich in Jesus Christus der Welt gezeigt hat, seine Menschen nicht im Stich lässt. Ganz gleich, welche persönlichen Erfahrungen aktuell vor Augen sind.

Ihr Oskar Dierbach und das Team der Evangelischen Altenhilfe Mülheim an der Ruhr

 

Unser Newsletter mit aktuellen Informationen

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Besuchskonzept der Ev. Altenhilfe Mülheim an der Ruhr ab 1.7.2020

Besuche bei unseren Bewohnern:

Seit dem 1.7.2020 sind folgende Besuche in unseren Einrichtungen wieder erlaubt: Besuche an Besucherpoints im Außenbereich oder auch innen, Besuche im Bewohnerzimmer, Spaziergänge rund um unsere Häuser, "Balkonbesuche", Verlassen der Einrichtung. Jeder Bewohner darf gemäß ministerieller Verfügung pro Tag zwei Besuche bekommen, pro Besuch dürfen 2 Besucher (im Außenbereich 4 Besucher) kommen. 

Grundsätzlich müssen Besuche nicht mehr angemeldet werden. Wir bitten allerdings um Anmeldung/ Absprache bei einem erstmaligen Zimmerbesuch und für das Verlassen der Einrichtung.

Für solche Absprachen steht unser Telefon 0208/9951373 Mo-Fr in der Zeit von 11-16 Uhr zur Verfügung.

Besucherinnen und Besucher werden von uns erfasst und einem Kurz-Screening einschl. Temperaturmessung unterzogen. Sollte es deshalb zu Wartezeiten am Haupteingang kommen, bitten wir dies zu entschuldigen.

Unsere Regelungen zur Hygiene und Schutzausrüstung, je nach Art des Besuches, entnehmen Sie bitte den angefügten Tabellen:

Haus Ruhrgarten              Haus Ruhrblick

Balkonbesuche:

Eine Begegnung am Balkon kann täglich in der Zeit von 19.00-21.00 Uhr stattfinden.

 

News & Termine


Im Blickpunkt:

Therapeutische Pflege mit rehabilitativen Anteilen

Ressourcen aktivieren, Lebensqualität steigern.

Die Evangelische Altenhilfe Mülheim an der Ruhr gGmbHhat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen in den Mittelpunkt all ihres Handelns zu stellen. Im Rahmen eines speziellen Pflege- und Therapiekonzeptes streben wir für jeden Bewohner größtmögliche Lebensqualität, Selbstbestimmung und Aktivierung noch vorhandener Ressourcen an.

Weiterführende Infos zur therapeutischen Pflege



Haus Ruhrgarten und Haus Ruhrblick liegen etwa 300 Meter voneinander entfernt direkt am Ruhrufer in Mülheim-Menden. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Schiffsanleger „Hahnenfähre“ der Weißen Flotte Mülheim. Der Leinpfad am Ruhrufer ist von den Häusern aus barrierefrei erreichbar. Ausflüge per Schiff, zu Fuß oder auch per Rollstuhl sind so jederzeit möglich.
Sowohl im Haus Ruhrgarten als auch im Haus Ruhrblick bieten wir rehabilitative Fachpflege, Bewegungstherapie und Soziale Betreuung. Verschiedene Veranstaltungen wie Gottesdienste, Konzerte etc. sorgen für Abwechslung im Alltag. Das Haus Ruhrblick richtet sich mit 30 Plätzen an geistig orientierte Pflegebedürftige, während das Haus Ruhrgarten mit seinen 83 Plätzen in erster Linie Ort der gerontopsychiatrischen Fachpflege und Versorgung Schwerstpflegebedürftiger ist.